BÖL-Projekt „TerÖko": Kompost kann Alternative zu Torf sein

Bildquelle: Bioland

Merkblatt zeigt, wie Übergang gelingt

In dem fünfjährigen Forschungsprojekt TerÖko des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) testete ein Konsortium auch in der Praxis, welche torfreduzierten und -freien Substrate sich für die ökologische Produktion von Topfkräutern eignen. Die Ergebnisse zeigen, dass hochwertiger Kompost das Potenzial zum verlässlichen Torfersatz hat. Das  umfangreiche Merkblatt „Mehr Kompost, weniger Torf im Bio-Kräutertopf“ fasst die Ergebnisse für die Praxis zusammen und zeigt, wie der Übergang zu nachhaltigen Substraten gelingen kann. Dies ist nicht nur für die ökologische Topfkräuterproduktion interessant, sondern für die gesamte konventionelle und ökologische Gartenbaubranche.

In dem 68-seitigen Merkblatt werden auf Basis der Projektergebnisse von TerÖko praxisnahe Strategien aufgezeigt, geeignete alternative Substratkomponenten vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten in unterschiedlichen Kulturen erläutert. Im Mittelpunkt steht dabei der regional verfügbare Substratbestandteil Kompost. Basierend auf den Versuchsergebnissen wird aufgezeigt, wie der Übergang zu nachhaltigen Substraten schrittweise gelingen kann.

Zum Hintergrund

Mit dem Klimaschutzprogramm 2030, dem Klimaschutzplan 2050 sowie der Moor- und Torfminderungsstrategien setzt die Bundesregierung verstärkt auf Moorbodenschutz und reduzierten Einsatz von Torf im Gartenbau.