Bundeswettbewerb Ökologischer Landbau 2027

Preisverleihung mit Agrarminster Alois Rainer und der BÖLW-Vorsitzenden Tina Andres © BMEL/Photothek

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Seit 2001 zeichnet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat herausragende Konzepte im Rahmen des Bundeswettbewerbs Ökologischer Landbau (BWÖL) aus. Ab dem 1. April 2026 können sich Bio-Landwirtinnen und -Landwirte sowie Bio-Gärtnerinnen und -Gärtner für die nächste Runde bewerben. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026. Betriebe können sich selbst für den Bundeswettbewerb bewerben oder von Dritten zur Bewerbung vorgeschlagen werden. 

Gesucht werden zukunftsweisende, innovative Betriebskonzepte, die sich in der Praxis bewährt haben. Mit dem BWÖL werden praxisbewährte innovative Leistungen oder besonders nachhaltige gesamtbetriebliche Konzeptionen ausgezeichnet. Die Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger sollen auf andere Betriebe übertragbar sein. Sie können damit zur Akzeptanz und Verbreitung des ökologischen Landbaus beitragen.

Zu den früheren Preisträgern zählen zwei föga-Mitglieder: die Staudengärtnerei Gaissmayer aus Ilertissen und das Bioland KräuterGut Dworschak-Fleischmann aus Nürnberg.

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt sind alle Betriebe, die seit mindestens zwei Jahren nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau zertifiziert sind. Voraussetzung ist, dass der gesamte Betrieb ökologisch bewirtschaftet wird. Betriebe können sich auch im Verbund mit Verarbeitungs- und/oder Vermarktungsbetrieben bewerben.